Stuttgart: Am Mittwoch, 19. Februar 2014, findet um 17:30 Uhr, im Kino Atelier am Bollwerk in Stuttgart, die Premiere des Dokumentarfilms "Balladenabend - Gemeinsam gehts" statt. Der Film dokumentiert ein Begegnungsprojekt zwischen dem Katholischen Freien Bischof-Sproll-Bildungszentrum in Biberach-Rissegg und der Schule St. Franziskus in Ingerkingen. 

Monatelang bereiteten sich die Jugendlichen beider Schulen, mit und ohne Behinderung, auf den großen Tag der Aufführung vor und wurden vom ersten Tag von einem Filmteam begleitet. So entstanden zwei Kunstwerke: ein Balladenabend, der am 4. Juli 2013, am Bischof Sproll-Bildungszentrum uraufgeführt wurde und ein Dokumentarfilm, der mit Audiodeskription und Untertitelung für blinde und gehörlose Menschen barrierefrei produziert wurde. Einfühlsam schildert die Dokumentation den gesamten Prozess: mit Musik, Diskussionen, Gesang, Feiern, Schwierigkeiten, Arbeit und Jubel. Der Zuschauer wird ergriffen von den Begegnungen der Jugendlichen untereinander, vom „Gemeinsam geht’s!“, vom „Leben ist angesagt“. Das alles erzählt in Bildern, einfühlsam eingefangen von Kameramann und Regisseur Jean Christophe Blavier.

Dieser Film könnte das Kernziel des Projektes: nämlich den Gewinn, den beide Seiten aus dem Umgang miteinander ziehen, kaum besser beschreiben. Berührungsängste und Vorurteile werden abgebaut, durch Begegnung entsteht gegenseitiges Verständnis und selbstverständliches miteinander.
Ein Film, der Mut macht und weitere „Balladenabende“ möglich machen kann.

Kartenreservierungen werden unter baumgaertnerdontospamme@gowaway.caritas-dicvrs.de bis zum 10. Februar 2014 entgegengenommen.

Info:

Der Balladenabend war eines von 3 Projekten die im Rahmen des Diözesanen Caritas-Projektes „Leben ist angesagt“ initiiert wurde. Zielsetzung des Projektes war eine Sensibilisierung der Gesellschaft für die Themen pränatale Diagnostik sowie Leben mit Behinderungen. Um diese Ziele zu erreichen, wurden in drei lokalen Projektgruppen in Bad Mergentheim, in Biberach und in Stuttgart unterschiedliche Praxisansätze erprobt. Dabei ging es sowohl um die Aufklärungsarbeit über die pränatale Diagnostik, als auch um die Bewusstseinsbildung für den Schutz des Lebens. Das Projekt hat dazu beigetragen, dass insbesondere Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihre Familien in das Leben in der Gemeinschaft, in der Gemeinde oder in der Schule stärker miteinbezogen werden konnten.

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