Essen, schlafen, angeln gehen – so lautete das diesjährige Motto bei der Angelsafari der Rupert-Mayer-Schule aus Ellwangen. Ein maßgebliches Ziel des nun bereits zum 6. Mal stattfindenden Angelprojektes an der Rupert-Mayer-Schule in Ellwangen ist es, über das Hobby „Angeln“ die Jugendlichen an die Natur heranzuführen. Ein Anliegen, für das sich trotz unserer digitalisierten Welt immer wieder junge Menschen begeistern lassen. Ermöglicht wurde dieses Projekt auch dank der großzügigen Unterstützung des Sonderschulbeirats.

Insgesamt 14 Jugendliche wurden im vergangenen Schuljahr von Jürgen Maile und Volker Sturm, Konrektor bzw. Sonderschullehrer an der Rupert-Mayer-Schule und gleichzeitig Ausbilder des Landesfischereiverbandes, in über 30 Unterrichtsstunden auf die Prüfung zum Fischereischein vorbereitet. Der praktische Ausbildungsteil fand in Zusammenarbeit mit dem Ellwanger Fischereiverein an deren Vereinsgewässer bei der Königsroter Mühle statt. Trotz des für Jugendliche enormen Schwierigkeitsgrades der Prüfung, waren sämtliche Teilnehmer mit großem Elan bei der Sache und investierten zusätzlich zu ihren Schulaufgaben viel Zeit in die Vorbereitung.

„Gerade für benachteiligte Jugendliche ist es immer eine besondere Herausforderung, konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten und sich Prüfungen zu stellen.“, diese Feststellung können die beiden Ausbilder immer wieder aufs Neue bestätigen. Umso stolzer können die letztjährigen Prüfungsteilnehmer auf den Erfolg der bestandenen Prüfung zurückblicken. Die Belohnung in Form einer viertägigen Angelsafari an die Mosel hatten sich die Teilnehmer redlich verdient.

Mit Unterstützung und Zusammenarbeit der Royal-Fishing-Kinderhilfe wurde ein „Rundum-sorglos-Paket“ zusammengestellt, das keine Wünsche offen ließ und welches das Motto „eat-sleep-go fishing“ restlos erfüllte. Die Unterbringung mit Vollpension erfolgte im herrlich gelegenen Burg Café in Alken an der Mosel. Die Jugendlichen wurden dort von den Betreibern Heidi und Walter Kretzer und ihrem Team aufs Beste versorgt und betreut. Auch die Betreiber der beiden Angelanlagen zeigten ein großes Herz für Kinder und ermöglichten den Jugendlichen ein eindrucksvolles Angelabenteuer. Die Jungangler verbrachten aufregende Angelstunden an den Gewässern und freuten sich über viele gefangene Fische. Den jugendlichen Petrijüngern viel es sichtlich schwer, am letzten Tag die Angel aus der Hand zu legen und sich wieder für die Heimreise zu rüsten.

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