100 Jahre Erzieherinnenausbildung St. Loreto

Festtag, Fachtag, Ehemaligenfest

Oberbürgermeister Richard Arnold, Institutsleiter Uwe Beck, Ministerin Dr. Susanne Eisenmann, Sr. Anna-Luisa Kotz (Vinzentinerin Untermarchtal), Landrat Klaus Pavel, MdL Dr. Stefan Scheffold, Fachschulleiter Christof Scherberger.

Auf eine 100jährige Geschichte blickt das Institut für Soziale Berufe St. Loreto in Schwäbisch Gmünd zurück: Institutsleiter Uwe Beck lobt in seinem Rückblick die Innovationsfreude der Ausbildungseinrichtung, die unter Sr. Maragrita Beitl bereits in den 70er Jahren eine Konzeption für die „frühkindliche Bildung“ entwickelte und in jüngster Zeit unter Dr. Heidrun Neukamm aktiv an der Einführung der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) in Baden-Württemberg beteiligt war. „Suchet der Stadt Bestes!“, dieser Aufforderung aus dem Buch Jeremia ist St. Loreto verpflichtet.

Mit einem Fachtag gingen die Verantwortlichen der Fachschule Mitte Oktober auf Spurensuche, was zukünftige Erzieherinnen und Erzieher für ihre Ausbildung benötigen. Unter dem Motto „Gouvernante – Kindergärtnerin – Erzieherin - Master of Childhood-Management“? sprach Dr. Ilse Wehrmann zum Thema „Ist die Erzieherinnenausbildung heute noch zeitgemäß?“

„Pädagogik ohne Religion?“ fragte Kultusministerin Susanne Eisenmann in ihrem Festvortrag und gab gleich eine wichtige und aktuelle Antwort: „Ein hohes Maß an religiösem Wissen hilft auch, Extremismus in die Schranken zu weisen“.

Ehemalige Absolventen kamen zum Jubiläum wieder in ihre Schule und staunten bei der Führung durch das neue Schulhaus, was sich dort getan hat. Bei Live-Musik der Band „Staubstumm“ konnten sie die Atmosphäre in St. Loreto heute genießen.

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