Studienkompass bietet Schülerinnen Orientierung

Abitur bestanden – was nun? Diese Frage beschäftigte die vier St. Klara Schülerinnen Chantal, Emma, Lisa und Ann-Kathrin schon in der Eingangsklasse des Beruflichen Gymnasiums. Da kam es gerade recht, dass im Rahmen des Programms „Der Weg in Studium und Beruf“, welches die Schule St. Klara in der Oberstufe anbietet, ein Referent aus Berlin den Studienkompass vorstellte. Dieses Förderprogramm unterstützt Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, bei der Studien- und Berufsorientierung und begleitet sie auf dem Weg an die Universität.

Chantal bewarb sich, da sie noch nicht wusste, was sie nach dem Abitur machen wollte und Studieren schon immer ein Wunsch von ihr war. Denn ihr gefiel das dreijährige Förderprogramm, welches z.B. Workshops zur Verbesserung der Selbsteinschätzung, Besuche von Hochschulen und Einblicke in Unternehmen anbietet.

Und das Programm führt zum Ziel! 95 Prozent der Geförderten schaffen laut Studienkompass den Sprung an eine Hochschule. Zum Vergleich: Bei Kindern aus nichtakademischen Familien sind es sonst nur 21 Prozent.

Ann-Kathrin schätzt am Studienkompass, dass viel Wissen über die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss vermittelt wird und sie in ihren Entscheidungen und auf ihrem Weg in ihre selbstbestimmte Zukunft unterstützt wird.

Chantal hat innerhalb eines Jahres schon so viel Unterstützung bekommen, dass sie nun zuversichtlich und gespannt auf ihre Studienjahre blicken kann. Und vielleicht wird sie selbst eines Tages zu den ehrenamtlichen Betreuer*innen des Studienkompasses gehören, die Jugendlichen auf ihrem Weg Orientierung geben. 

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