Projekt five to eight - media

Im Kindergarten auf Buchstabenjagd gehen, mit Bildern eine eigene Geschichte erzählen oder die Geheimnisse der Natur erforschen – im Projekt „five to eight - media“  lernen Vor- und Grundschulkinder digitale Medien als Werkzeuge kennen, mit denen sie die Welt entdecken und gestalten können. Je vier Kindergärten und Grundschulen schaffen gemeinsam mit den Eltern und mit medienpädagogischer Unterstützung einen Rahmen, in dem Kinder sich aktiv mit Medien auseinandersetzen, ihre Medienerfahrungen einbringen und diese erweitern können. Unser Ziel ist es dabei die Chancen digitaler Medien zu nutzen und mit den Kindern die ersten Schritte zu einer verantwortungsvollen Mediennutzung zu gehen. Finanziert wird das Projekt von der Veronika-Stiftung und der Auerbach-Stiftung

Quelle: freepic.com

Im Kindergarten und in der Schule lernen Kinder technische Geräte als Werkzeuge kennen, die sie für bestimmte Zwecke nutzen und dann auch wieder beiseitelegen können.

Wertorientierte Medienpädagogik

Das Ziel des Projektes ist es, Kinder schon in der Vor- und Grundschule in einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu fördern. Dabei stellen wir die Werte Selbstbestimmung, Respekt und Mitgestaltung in den Mittelpunkt. Konkret heißt das: Die Kindergärten und Schulen werden die Kinder dabei unterstützen Wissen zu erwerben, Fertigkeiten zu erlernen und Fähigkeiten zu entwickeln, die ihnen ermöglichen, Medien aktiv, selbstbestimmt, kritisch und in sozialer Verantwortung zu nutzen, um sich die Welt anzueignen und sie mitzugestalten.

Dabei übernehmen die Kinder eine aktive Rolle. In den Angeboten in den Kindergärten und Grundschulen können sie

  • Medien spielend entdecken
  • mit Medien die Welt entdecken
  • Raum für die Verarbeitung ihrer Medienerlebnisse bekommen
  • mit Medien kreativ sein und sich ausdrücken
  • für medienkritische Themen sensibilisiert werden.
Quelle: pixabay

Kinder bringen ihre Medienerlebnisse mit in die Schule und den Kindergarten. Im Spiel setzen sie sich damit auseinander, was ihnen beim Anschauen und Anhören Spaß oder vieleicht auch Angst gemacht hat.

Die Zielgruppen

Mit dem Projekt wenden wir uns an drei große Zielgruppen: Die Kinder, die Fachkräfte in den Kindergärten und Grundschulen und die Eltern.

Kinder im Vorschulalter machen bereits vielfältige Erfahrungen mit Medien. Sie beobachten ihr Umfeld bei der Mediennutzung und dürfen oft selbst kleine Filme schauen, Hörbücher hören und auf dem Smartphone oder Tablet spielen. Im Kindergarten und in der Grundschule wurden digitale Medien bisher häufig ausgeklammert. Das wollen wir ändern. Für und mit den Kindern erarbeiten wir in dem Projekt Methoden und Arbeitsweisen, mit denen sie Chancen digitaler Medien nutzen können und für Risiken sensibilisiert werden.

In den Kindergärten und Grundschulen, die an dem Projekt teilnehmen, haben sich Erzieher*innen und Lehrer*innen bereit erklärt sich mit Medienbildung in ihren Einrichtungen zu beschäftigen. Sie bilden sich weiter, entwickeln medienpädagogische Angebote und setzen sie um, tauschen Erfahrungen aus und sind Ansprechpartner*innen für Eltern und Kolleg*innen. Ziel ist es, auf diese Weise Medienbildung in die Konzepte der einzelnen Einrichtungen zu integrieren und sie zu einem Teil des pädagogischen Alltags zu machen.

Im Sinne der Bildungspartnerschaft von Eltern und Pädagog*innen entwickeln wir Angebote, bei denen sich Eltern über medienpädagogische Themen informieren können und gemeinsam mit den Erzieher*innen und Lehrer*innen und ihren Kindern eine gemeinsame Haltung zu digitalen Medien und deren Nutzung entwickeln können.

Quelle: pixabay

Wenn Kinder Medien aktiv und kreativ nutzen, bekommen sie die Gelegenheit hinter die Kulissen von Medienproduktionen zu schauen - eine der Grundlagen, um sich kritisch mit Medien auseinandersetzen zu können.

Umsetzung des Projektes

Um medienpädagogische Angebote machen zu können, werden die Kindergärten und Grundschulen mit Tablets ausgestattet. Dies hat vor allem zwei Gründe. Zum einen vereinen Tablets die Möglichkeiten vieler verschiedener Medien in einem Gerät. Sie können im Kindergarten und in der Schule flexibel eingesetzt werden, um Fotos zu machen, Hörspiele oder Interviews aufzunehmen, einen Film zu drehen, zu recherchieren und vielfältige Apps zu nutzen. Zum anderen sind sie leicht bedienbar – sowohl für die Kinder als auch die Erzieher*innen und Lehrer*innen. Die Geräte können so in den Alltag integriert und die Kinder an allen Prozessen einer Medienproduktion beteiligt werden. Die Geräte werden in den Einrichtungen punktuell eingesetzt und die Nutzung pädagogisch begleitet.

Die Kindergärten und Schulen werden in der Umsetzung medienpädagogischer Angebote, der Fortbildung der Mitarbeiter*innen und der Elternarbeit von einer Medienpädagogin unterstützt und begleitet.

Quelle: pixabay

Medienfiguren sind nicht nur unterhaltsam, sondern werden oft zu Vorbildern für Kinder. Erzieher*innen, Lehrer*innen und Eltern können sie zum Anlass nehmen, um Themen anzusprechen, die die Kinder gerade beschäftigen.

Projektpartner



Ansprechpartner

Verena Hilbert
Medienpädagogin (MA)
07472/98 78 905
Mail

Suche