Auf das dritte Netzwerktreffen der Schulleitungen Fachschulen für Sozialpädagogik

- Wo vertrauensvolle Zusammenarbeit wächst

Vor zwei Wochen haben sich die Leitungen der Fachschulen für Sozialpädagogik unter dem Dach der SKFS zum dritten Mal mit ihrer Referentin im St. Loreto in Schwäbisch Gmünd getroffen. Man kann schon fast von einer Tradition sprechen – und eine schöne dazu! Das Netzwerktreffen schafft Zeit und Raum zum Austausch über die Institute hinweg und ist eine wichtige Ergänzung zu den regulären Schulleitungskonferenzen. 

Dieses Mal stand das eigene Profil und die eigene Identität im Fokus. Die Schulleitungen brachten ihre Best-Practice-Beispiele mit in die Runde und setzten sich mit ihrem katholischen Vorzeichen auseinander: Was ist das? Das etwa auch noch?, fragen Schüler*innen oder Lehrkräfte vielleicht manchmal. Ist das nicht normal, was wir tun? Im Gespräch wurde sichtbar, was doch „anders“ ist: „sich wahrgenommen fühlen“ und „Präsenz zeigen“. Bettina Kaul brachte die Idee der „Wo-Identität“ ein, um sich der Frage nach dem katholischen Profil annähern zu können: Da, wo die Menschen sind, mitten in ihrem Leben – auch und gerade mit allem Schweren – da ist katholische Fachschule. Die Best-Practice-Beispiele bildeten wunderbar ab, wie und wo unsere Fachschulen sind: vielfältig, direkt an der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler*innen dran – ob in Theaterprojekten, wo Sprache plötzlich gelingt, in Kooperationen z.B. zu einem SBBZ mit Förderschwerpunkt Sprache, in denen Schüler*innen Angebote für die Klassen anbieten und von den Lehrkräften als Expert*innen unterstützt werden und vieles mehr. Und manchmal verschwimmt es: das, was „normale“ Ausbildung ist, und welche Haltung dahinter steht. „Katholische Fachschulen sind unaufdringlich“, sagte eine Kollegin – „wir machen einfach – und gut“. 

Alle fühlten sich herzlich willkommen am St. Loreto: Herzlichen Dank an Frau Schultes, Schulleitung in Schwäbisch Gmünd, und Herrn Scherberger, den Geschäftsführer, der vorher selbst Schulleiter der dortigen Fachschule für Sozialpädagogik war. Die große Verbundenheit mit dem Kreis ist geblieben! Die Führung durch das Schulhaus, auch die Kapelle, waren beeindruckend.

Das nächste Treffen ist schon geplant: Wir freuen uns, nächstes Jahr an die Edith-Stein-Schulen nach Rottweil zu fahren. 

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