Fachtag „Werteorientierte Medienpädagogik“

Medienbildung kann Spaß machen und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien fördern. Das zeigte der Fachtag „Werteorientierte Medienpädagogik“ am 27. Februar in der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Ulm. Im Mittelpunkt standen Potenziale und Methoden der aktiven Medienarbeit, bei der Kinder und Jugendliche Medien als Werkzeuge nutzen, um kreativ zu sein, Geschichten zu erzählen und ihre Themen sichtbar zu machen. Dass damit schon früh Werte wie Selbstbestimmung, Respekt und Mitgestaltung entwickelt und gefestigt werden können, will auch das Projekt „five to eight-media“ zeigen. Das Medienprojekt für Kindergärten und Grundschulen wurde initiiert von der Veronika-Stiftung und der Aucherbach Stiftung und am Fachtag offiziell eröffnet.

Günther Anfang, Leiter der Abteilung Praxis am JFF, zeigte Potenziale aktiver Medienarbeit für die pädagogische Arbeit im Kindergarten, der Schule und dem außerunterrichtlichen Bereich. Er und die anderen Referent*innen machten den 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmenden Mut, sich nicht von den schnellen technischen Entwicklungen und der Vielfalt der Angebote und Anwendungen abschrecken zu lassen. Dr. Peter Holzwath von der PH Zürich etwa gab den Lehrer*innen und Erzieher*innen den Rat, mit etwas zu beginnen, das sie selbst begeistert. Ob Fotografie, Trickfilme oder Radio-Projekte, Möglichkeiten gibt es viele. Ausprobieren konnten die Teilnehmenden sie in drei Worshops. Sie lernten dort Methoden kennen, wie sie das aktive Arbeiten mit Medien mit einfachen Mitteln für ihre pädagogische Arbeit nutzen können, um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu einem selbstbestimmten, aktiven, kreativen und gleichzeitig respektvollen und kritischen Umgang mit Medien zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Medienprojekt "five to eight"

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