Aktuelle Meldungen

Aus dem Bereich der Katholischen Freien Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

17.12.2013

„Katholische Schulen sind im Bildungssystem unseres Landes unverzichtbar“

Rund 300 Schulleiter, Schulträger und Bildungsverantwortliche haben sich am 13. Dezember 2013 zum siebten Bundeskongress „Katholische Schulen“ unter dem Thema „Katholische Kirche und ihre Schulen: Verantwortung wahrnehmen – Gesellschaft gestalten“ in Berlin getroffen. Erzbischof Hans Josef Becker (Paderborn), Vorsitzender der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung von katholischen Schulen. Sie „leisten einen Dienst, der nicht delegierbar ist an Schulen in staatlicher oder anderer freier Trägerschaft. Deshalb sind sie im Bildungssystem unseres Landes unverzichtbar“, so der Erzbischof. Zugleich machte er deutlich, dass „wir uns in der Verantwortung gegenüber jedem Einzelnen unserer Schülerinnen und Schüler und ihren Eltern, in der Verantwortung aber auch gegenüber der Gesellschaft insgesamt wissen“. Erzbischof Becker hob hervor, dass Schulen in kirchlicher Trägerschaft einen der größten und wichtigsten Bereiche des gesellschaftlichen Engagements der Kirche darstellen.Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich in ihrem Vortrag ebenfalls, dass Schulen in kirchlicher Trägerschaft ein wichtiger Teil der vielfältigen, pluralen Schullandschaft seien. „Mit ihrem ganzheitlichen Bildungsverständnis rücken sie den Menschen und das Miteinander in den Mittelpunkt. Damit sind sie auf dem Weg zur inklusiven Schule ein wichtiger Impulsgeber“, so Sylvia Löhrmann.HintergrundDer Bundeskongress „Katholische Schulen“ ist die zentrale Veranstaltung des katholischen Schulwesens in Deutschland, zu dem 905 allgemein- und berufsbildende katholische Schulen in freier Trägerschaft mit rund 370.000 Schülern gehören. Er wird im Rhythmus von zweieinhalb Jahren vom „Arbeitskreis Katholischer Schulen in freier Trägerschaft“ veranstaltet. www.dbk.de

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09.12.2013

Marketingseminar für Katholische Freie Schulen

Obermarchtal. Vom 6.- 7. Dezember 2013, fand an der Kirchlichen Akademie der Lehrerfortbildung in Obermarchtal das Einführungsseminar „Erfolgreiches Schulmarketing“ statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung, stand die Vermittlung grundlegender Marketing-Werkzeuge und Methoden. Die beiden Referentinnen Monika Uhlmann und Monica Natale konnten dabei auf konkrete Erfahrungen aus den Schulmarketing-Pilotprojekten in Biberach und Stuttgart zurückgreifen, die sie seit dem Jahr 2010 erfolgreich mitgestaltet haben. Insgesamt 19 Teilnehmer  aus 7 Katholischen Freien Schulen, darunter Schulleiter, Lehrer, Eltern und Trägervertreter, nahmen am Seminar teil.  Zu Beginn konnten sich die Vertreter der Schulen bei einer Tasse Kaffee an den vorbereiteten Infoständen im Kreuzgang über die erfolgreichen Maßnahmen und Ergebnisse der Marketing-Pilotprojekte informieren. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde übernahm Referentin Monika Natale die inhaltliche Gestaltung des ersten Seminartages. Zunächst hatten die Teilnehmer die Aufgabe, konkrete Organisationsziele ihrer Einrichtung zu formulieren und die dafür relevanten Zielgruppen zu benennen. Mit Hilfe einer SWOT-Analyse wurden Stärken und Schwächen der eigenen Organisation herausgearbeitet, sowie die Chancen und Risiken der geplanten Maßnahme bewertet. Am zweiten Tag erarbeiteten die Teilnehmer unter der Anleitung von Unternehmerin Monika Uhlmann den Markenkern und das Kommunikationsleitbild der eigenen Schule. Abgerundet wurde das Angebot durch hilfreiche Kniffe und Tricks für eine erfolgreiche Pressearbeit. Ausgestattet mit vielen neuen und spannenden Ideen, machten sich die Teilnehmer am frühen Samstagabend schließlich auf den Heimweg.

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03.12.2013

Bischof feiert Geburtstag mit 900 Schülern!

Heilbronn – Den Geburtstag an der Schule verbringen. Was von so manchem Schüler und Lehrer wohl eher als Strafe angesehen würde, war für Bischof Dr. Gebhardt Fürst ausdrücklicher Wunsch. Am Montag, den 2. Dezember feierte er gemeinsam mit Lehrern und Schülern des Katholischen Freien Bildungszentrums St. Kilian seinen 65. Geburtstag. Mit dieser Geste unterstrich der Bischof seine Verbundenheit und Wertschätzung zu den Schülern, Lehrern und Mitarbeitern der über 90 Katholischen Freien Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.    Los ging es um 10:00 Uhr auf dem Schulhof. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiter Herr Hennen und Frau Heinrichs übernahmen die Schüler des Bildungszentrums das Programm. Ein Geburtstagsständchen des Grundschulchors eröffnete den Reigen der Darbietungen, gefolgt von einem Adventsimpuls, einer Tanzvorführung und einem Improvisationstheater. Nach diesem schwungvollen Auftakt gingen die Schüler zurück in ihre Klassen und der Bischof nutzte die Gelegenheit, bei einem Unterrichtsbesuch praktische Einblicke in die Marchtaler-Plan-Pädagogik zu bekommen. Im Anschluss an den Unterrichtsbesuch stand eine Gesprächsrunde mit den Schülervertretern und Klassensprechern des Bildungszentrums auf dem Programm. In einer lockeren Gesprächsatmosphäre beantwortete Bischof Fürst die Fragen der anwesenden Schüler und gewährte einige persönliche Einblick in seinen Arbeitsalltag. Mit einem Ehrenschülerausweis wurde der Bischof anschließend in die Schulgemeinschaft des Bildungszentrums aufgenommen. Nach einer kurzweiligen Schulführung, die von Schülern der Klassen 5,6,7 und 9 gekonnt und mit viel Charme organisiert wurde, ging es um 13:00 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen in die Mensa des Bildungszentrums.Für den Nachmittag wurde eine Podiumsdiskussion mit dem Bischof zum Thema - „Welchen Bildungsauftrag haben kirchliche Schulen?“ organisiert. Podiumsgäste waren Prof. Dr. med. Marcus Hennersdorf, Direktor des Klinikums am Gesundbrunnen in Heilbronn, Thomas Wagner, Ausbildungsleiter der Würth Gruppe und Ute Augustyniak-Dürr, Schulreferentin der Diözese Rottenburg Stuttgart. Moderiert wurde das Podium von Ulrike Nowak vom Südwestrundfunk.  In der bis zum letzten Platz gefüllten Aula der Schule erklärte der Bischof, dass katholische Schule ein Ort sein müsse, an dem die einzigartige Würde jedes Menschen geachtet werde und echte Wertschätzung im Alltag erlebbar sei. Dies schließe die gesamte Schulgemeinschaft mit ein. Den Schülern müsse glaubhaft vermittelt werden, dass sie vor aller Leistung, mit ihren Stärken und Schwächen, angenommen sind. In diesem Klima können sich die Schüler in Freiheit entwickeln und ihre Begabungen auf fachlicher und personaler Ebene entfalten.    Für Prof. Dr. Hennersdorf, dessen Sohn Schüler am Gymnasium des Bildungszentrums ist, war das katholische Profil ein wichtiges Kriterium bei der Schulwahl, obwohl er selbst evangelisch sei. Neben dem notwendigen fachlichen Wissen sei gerade ein gutes Wertefundament christlicher Prägung ein wertvolles Rüstzeug für das weitere Leben und gebe den jungen Menschen Halt und Stabilität. Thomas Wagner berichtete aus seiner Berufspraxis, dass Bewerber aus Freien Schulen häufig ein überdurchschnittliches Maß an Selbstständigkeit, Kreativität und Selbstvertrauen mitbrächten. Insbesondere Absolventen kirchlicher Schulen hätten im Bereich Sozialkompetenz häufig einen Vorsprung gegenüber anderen Bewerbern. Die Schulreferentin der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Ute Augustyniak-Dürr, unterstrich, dass bei allen pädagogischen Überlegungen der Mensch als Abbild und Geschöpf Gottes im Mittelpunkt stehen müsse. Dafür biete der Marchtaler Plan eine ideale Voraussetzung. Wichtig für die Strahlkraft  katholischer Schule sei auch, so Augustyniak-Dürr weiter, dass die Lehrer sich im Grundsatz zur christlichen Botschaft bekennen und durch entsprechende persönlichkeitsbildende Fortbildungsmaßnahmen unterstützt werden müssen. Zum Abschluss des Festtages gab es noch eine große Geburtstagstorte für den Bischof, die in der adventlich dekorierten Mensa bei einer gemütlichen Tasse Kaffee direkt verkostet wurde.  

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22.11.2013

Über 150 Delegierte beim 1. Marchtaler-Plan-Kongress in Augsburg

Augsburg - Der Marchtaler Plan ist ein alternatives Schulkonzept der katholischen Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Unter dem Leitwort "Zur Freiheit berufen" (Gal 5,13) legt die Marchtaler-Plan-Pädagogik ihren Schwerpunkt auf die personale Würde des jungen Menschen in seinem Streben und seinem Recht auf ein bewusst geführtes und frei gewähltes sinnerfülltes Leben.Veranstalter des ersten Marchtaler-Plan-Kongresses in Bayern am 18. und 19. November waren das Katholische Schulwerk in Bayern und das Schulwerk der Diözese Augsburg. Gefördert wurde die Veranstaltung, die im Augsburger Haus St. Ulrich stattfand, von der Pädagogischen Stiftung Cassianeum in Donauwörth. Große Unterstützung inhaltlicher Natur bekamen die Verantwortlichen von der Stiftung Katholische Freie Schule (SKFS) der Diözese Rottenburg-Stuttgart.Dass die Marchtaler-Plan-Pädagogik in Bayern auf großes Interesse stößt und bereits auch tatkräftig umgesetzt wird, zeigte allein schon die Teilnahme von über 150 Delegierten aus sämtlichen Schularten. Ulrich Haaf, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg, freute sich über den "großen Zuspruch von allen Seiten". Er wertete es als "sehr gutes Zeichen", dass sowohl "Interesse als auch Bedarf" an diesem reformpädagogisch orientierten Konzept bestehe. Dr. Andreas Hatzung, Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern, betonte unter anderem die hohe Qualität des inhaltlichen Arbeitens im Rahmen des Marchtaler Plans. Stiftungsdirektor Harald Häupler sprach in Vertretung von Bischof Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) dessen Grußwort, in welchem dem Auditorium auch nahegelegt wurde, immer zu beherzigen, dass dem Unterricht im Allgemeinen "kein strategisches sondern kommunikatives Handeln" zu Grunde liegen müsse.Unter dem Titel "Als Abbild geschaffen, zur Vollendung berufen – biblische Anthropologie als Fundament des Marchtaler Plans" referierte Dr. Berthold Saup, Direktor i. R. der SKFS der Diözese Rottenburg-Stuttgart, unter anderem über Ursprung und Grundlagen der Anthropologie mit dem Menschen als sich selbst suchendem Wesen im Mittelpunkt. Bezüglich des Marchtaler Plans formulierte der langjährige Stiftungsdirektor die zentrale Frage schlechthin: "Wie machen wir heute, inmitten der Brisanz unserer modernen Welt, die Würde des Menschen, sein Personsein, seine Freiheit und seine Verantwortung so zum Inhalt von Erziehung und Bildung, dass junge Menschen davon ergriffen und durchformt werden?" Saup verwies auf das Gleichnis vom Sämann und statuierte, dass alle Lehrer gemeinsam für das Säen verantwortlich seien.Professor Dr. Wolfgang Schönig von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sprach anschließend zum Thema "Der Marchtaler Plan – Eine Herausforderung der Schulentwicklung". Er warnte vor dem "Steuerungswahn" übertriebener Evaluation in einer Zeit, in der junge Menschen zu "Selbstverkäufern" werden müssten. Weiterhin führte er anhand von Beispielen aus den USA und England aus, welch korrumpierende Wirkung Wettbewerbsdruck auf Lehr- und Leitungspersonen haben kann. Schönig betonte, dass Marchtaler-Plan-Schulen "Gegenschulen" zu all diesen Trends sein könnten, da sie "das christliche Menschenbild jeglichem Utilitarismus entgegenstellen". Die Pädagogik der Katholischen Freien Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart müsse mehr publik gemacht werden, wobei stets zu beachten sei, dass deren Realisierung an den einzelnen Schulen selbstverständlich unterschiedlich, also individuell, zu vollziehen sei, so Schönig weiter.Dr. Joachim Schmidt, Stiftungsdirektor der SKFS der Diözese Rottenburg-Stuttgart, hielt unter dem Titel "Ein Bewusstsein von dem, was fehlt… - der (Bildungs-)Auftrag in Katholischen Schulen in der Welt von heute" den abschließenden Vortrag des Kongresses. Er betonte: "Das Wichtigste ist, dass Kinder und Jugendliche an unseren Schulen Menschen begegnen, die sie mögen, die ihnen gut sind, die sie gut heißen." Überdies legte Schmidt dem Auditorium nahe, dass Schule stets ein integraler Ort sein müsse und dass der Marchtaler Plan Teil dieser Kultur sei, die "Schule anders werden" lasse. Als "Herausforderungen" unserer Zeit bezeichnete der Stiftungsdirektor unter anderem den "wahrheitsorientierten Austausch mit Andersglaubenden" sowie das Streben danach, "die Sprache (zu) finden, die die Menschen verstehen". "Der Schatz des Marchtaler Plans ist kein Schatz, den wir vergraben dürfen", so Schmidt weiter. Man müsse die biblischen Geschichten ernst nehmen und im modernen christlichen Sinne umsetzen, zu jeder Zeit neue Wege gehen und dürfe sich auch nicht auf den bisherigen Errungenschaften des Marchtaler Plans ausruhen.Einen Höhepunkt des Marchtaler-Plan-Kongresses bildete der Gottesdienst in der Basilika St. Ulrich und Afra mit Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger und Pater Erhard Hinrainer vom Kloster Metten. Der Weihbischof zitierte Papst Franziskus, dass man bei der Erziehung "ein Gleichgewicht halten" und die einzelnen "Schritte gute abwägen" müsse, ganz nach dem Motto: "Ein fester Schritt im Rahmen der Sicherheit, aber der nächste in die Zone des Wagnisses." Weiterhin in Anlehnung an den Papst wurden die Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher dazu aufgerufen, keine "Antiquitätensammler" zu sein, sondern bis an die "äußersten Ränder der Gesellschaft" zu gehen. Die Nöte der Menschen seien mehr und mehr geistiger Art und somit auch in unserer materiell recht gut situierten Gesellschaft vorhanden.Neben den allgemeinen Vorträgen konnte jeder Kongressteilnehmer auch an zwei frei wählbaren Workshops teilnehmen, die in der Mädchenrealschule St. Ursula Augsburg stattfanden. Auf dem Programm standen neben global informativen auch ganz themenspezifische Kurse wie zum Beispiel "Schüler- und Jahresbriefe" oder "Freie Stillarbeit – eine Säule des Marchtaler Plans".Auf dem "Marktplatz der Möglichkeiten" präsentierten verschiedene Einrichtungen sämtlicher Schularten anhand liebevoll gestalteter "Marktstände" neben ihren Umsetzungskonzepten auch konkrete Beispiele angewandter Methoden und Arbeitsweisen. Hier hatten die Kongressteilnehmer ausgiebig Gelegenheit, sich gegenseitig auszutauschen, neue Ideen zu gewinnen und sich gegenseitig zu weiteren Entwicklungen zu inspirieren.(Quelle: www.bistum-augsburg.de)

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25.10.2013

Kulinarische und optische Höhepunkte am Tag der Schulverpflegung

Im Rahmen der bundesweiten Tage der Schulverpflegung fand auch der diesjährige Tag der Schulverpflegung am 17. Oktober 2013 statt. Bereits zum fünften Mal waren die Schulen eingeladen, die vorgeschlagenen Menüs zur Bereicherung ihres abwechslungsreichen Speiseangebots auszuprobieren und sich mit Aktionen an diesem Tag zu beteiligen.   Das Ziel dieses Tages ist es, die Schulverpflegung an diesem Tag als wichtigen Teil des pädagogischen Gesamtkonzepts für die Ganztagsschule ins Bewusstsein zu rufen und auf die zeitgemäß, frisch, gesund, alters- und zielgruppengerecht gestalteten Speisen-Angebote hinzuweisen. Von der Ostalb (St, Jakobus-Gymnasium Abtsgmünd, Franz-von-Asissi-Realschule Waldstetten) über Stuttgart (Albertus-Magnus-Gymnasium) und Rottenburg (St. Meinrad Gymnasium und Carl-Joseph-Leiprecht-Schule) bis zum Bodensee (Bodenseeschule St. Martin Friedrichshafen) wurde an diesem Tag das herbstliche Vorschlagsmenü der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in den Speiseplan aufgenommen und gekocht. Auch die Gestaltung kam nicht zu kurz: Es wurde mit Kürbissen, Kastanien und Blättern dekoriert und ein Herbst-Mensa-Quiz veranstaltet. Auch die KüchenmitarbeiterInnen freuten sich über die positiven Rückmeldungen und wurden so für Ihr Engagement entschädigt. FAZIT für alle Beteiligten: Wir sind auch nächstes Jahr wieder mit dabei, denn Schule ist coolinarisch!

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21.10.2013

Schulleiter unternehmen Exkursion nach Augsburg

Augsburg - Am Mittwoch, den 16. Oktober 2013, unternahmen die Schulleiter der Katholischen Freien Grund- und Werkrealschulen in der Diözese Rottenburg–Stuttgart unter der Leitung von Schulamtsdirektor Roman Mangold eine Exkursion nach Augsburg. Am Nachmittag stand ein Workshop zum Thema "Teamentwicklung" auf dem Programm, der von der Augsburger Schulpsychologin Irmi Huber moderiert wurde. Nach einer abendlichen Stadtführung erfolgte am darauf folgenden Donnerstag der Besuch der Kath. Freien Franz-von-Assisi-Schule, an der Herr Mangold 18 Jahre als Schulleiter tätig war. Die im Jahr 1990 gegründete Franz-von-Assisi-Schule setzte seinerzeit als erste Schule in Bayern, den Marchtaler Plan als verbindlichen Erziehungs- und Bildungsplan um. Nach Hospitationen in der Freien Stillarbeit und einer Schulhausführung durch Schüler der Franz-von-Assisi-Schule, stand vor allem ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den baden-württembergischen Rektoren und der Schulleitung und den Lehrkräften der bayerisch-schwäbischen Bekenntnisschule auf dem Programm. Besonders interessant waren die unterschiedlichen schulpolitischen Entwicklungen in beiden Bundesländern, z. B. Ganztagsentwicklung, Inklusion und Veränderung der Schularten. Einig war man sich darin, dass trotz der ständig neuen Herausforderungen der Marchtaler Plan eine rote Linie der Kontinuität darstellen soll.  Das Bild zeigt die Gäste in der Franz-von-Assisi-Schule mit Rektorin Birgit Conrady (links) und Konrektor Josef Erhardt (rechts).

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15.10.2013

Festakt mit Verleihung der Prälat-Max-Müller-Medaille an der Kirchlichen Akademie der Lehrerfortbildung

Obermarchtal - Am Freitag, 11. Oktober 2013, fand an der Kirchlichen Akademie der Lehrerfortbildung ein Festakt zum Gedenken an Prälat Max Müller statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Alfons Fessler (Posthum) und Karin Jablonka die Prälat Max-Müller-Medaille verliehen. Das Freie Katholische Schulwerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. ehrt damit Menschen, die sich um die Katholischen Freien Schulen der Diözese verdient gemacht haben.Eingeladen zu der Feier hatte das Bischöfliche Stiftungsschulamt in Rottenburg sowie die Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg Stuttgart, Elisabeth Jeggle, MdEP, die zu Beginn die anwesenden Teilnehmer begrüßte. Im Anschluss blickte Dietrich Weber, Stiftungsdirektor i.R. auf das Leben und Wirken von Prälat Max Müller zurück, der als Person, Priester und als Schulreferent maßgeblich die Entstehung und Ausrichtung der Katholischen Schullandschaft in der Diözese Rottenburg-Stuttgart prägte. Die Stiftungsdirektoren Dr. Joachim Schmidt und Harald Häupler nutzten die Gelegenheit, bei ihrer Ansprache den anwesenden Gästen einige Grundideen des 1923 in Haslach geborenen Prälaten noch einmal vor Augen zu führen und angesichts der aktuellen Herausforderungen Katholischer Schule weiterzudenken.(Ausgewählte Schriften von Max Müller stehen am Ende des Artikels zum Download bereit.)Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Prälat-Max-Müller-Medaille an Alfons Fessler (Posthum) und Karin Jablonka. Laudatorin Elisabeth Jeggle, MdEP, erinnerte in ihrer Ansprache nochmals an einige Stationen der Preisträger: Alfons Fessler war von 1971 -1977 Vorsitzender des Elternbeirats der Bodensee-Schule St. Martin. Mit außerordentlichem Engagement führte er dieses Gremium in der entscheidenden Aufbauphase der Schule, in der es vor allem um die Konzeption, den Aufbau und die Entwicklung der Ganztagsschule ging. Ab 1977 wurde Alfons Fessler in den Vorstand des Freien Katholischen Schulwerks Friedrichshafen e. V. berufen, dem er zunächst als 2. Vorsitzender und ab 1979 bis 2007 als 1. Vorsitzender und Nachfolger von S. K. H. Carl Herzog von Württemberg vorstand. Über die Bodensee-Schule St. Martin hinaus profitierten die überörtlichen Vertretungen der Katholischen Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom Engagement Alfons Fesslers. 1993 wurde er in den Landesvorstand des Katholischen Schulwerks in der Diözese Rottenburg-Stuttgart berufen und übernahm im Jahr 2001 den Vorsitz des Gremiums, den er bis zu seinem Tod im Jahr 2010 inne hatte. Als Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart, im Arbeitskreis Finanzen sowie in zahlreichen Ausschüssen innerhalb des Dachverbandes war Alfons Fessler an entscheidenden Weichenstellungen des Katholischen Schulwesens beteiligt. Das Engagement von Karin Jablonka für das Katholische Schulwesen begann für die Mutter von drei Kindern im Schuljahr 92/1993 an der Rupert-Mayer-Schule in Spaichingen, wo sie als Klassenelternvertreterin und Elternbeiratsvorsitzende Verantwortung übernahm. Im gleichen Jahr wurde sie in den Vorstand des Freien Katholischen Schulwerks Spaichingen e.V. berufen, in dem sie fast 20 Jahre tätig war und dessen Vorsitz sie in den Jahren von 1997 bis 2009 inne hatte. Karin Jablonka setzte mit ihrem umfassenden Engagement die Arbeit ihrer Vorgänger sehr erfolgreich fort und prägte in dieser Zeit das Gesicht des Trägervereins sowie der Schule und des Kindergartens. Im Jahr 1998 wurde Frau Jablonka Mitglied des Vorstandes des Landesschulwerks. Vier Jahre später übernahm sie das Amt als stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, das sie bis 2012 mit großem Einsatz ausfüllte. Die Verleihung der Medaillen übernahm Franz Ehrat, Stv. Vorsitzender des Freien Katholischen Schulwerks der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V. Stellvertretend für Alfons Fessler nahm seine Frau Ursula die Medaille für ihren am 22. November 2010 verstorbenen Ehemann in Empfang.

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14.10.2013

Ellwanger Petrijünger auf Angelsafari

Essen, schlafen, angeln gehen – so lautete das diesjährige Motto bei der Angelsafari der Rupert-Mayer-Schule aus Ellwangen. Ein maßgebliches Ziel des nun bereits zum 6. Mal stattfindenden Angelprojektes an der Rupert-Mayer-Schule in Ellwangen ist es, über das Hobby „Angeln“ die Jugendlichen an die Natur heranzuführen. Ein Anliegen, für das sich trotz unserer digitalisierten Welt immer wieder junge Menschen begeistern lassen. Ermöglicht wurde dieses Projekt auch dank der großzügigen Unterstützung des Sonderschulbeirats. Insgesamt 14 Jugendliche wurden im vergangenen Schuljahr von Jürgen Maile und Volker Sturm, Konrektor bzw. Sonderschullehrer an der Rupert-Mayer-Schule und gleichzeitig Ausbilder des Landesfischereiverbandes, in über 30 Unterrichtsstunden auf die Prüfung zum Fischereischein vorbereitet. Der praktische Ausbildungsteil fand in Zusammenarbeit mit dem Ellwanger Fischereiverein an deren Vereinsgewässer bei der Königsroter Mühle statt. Trotz des für Jugendliche enormen Schwierigkeitsgrades der Prüfung, waren sämtliche Teilnehmer mit großem Elan bei der Sache und investierten zusätzlich zu ihren Schulaufgaben viel Zeit in die Vorbereitung. „Gerade für benachteiligte Jugendliche ist es immer eine besondere Herausforderung, konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten und sich Prüfungen zu stellen.“, diese Feststellung können die beiden Ausbilder immer wieder aufs Neue bestätigen. Umso stolzer können die letztjährigen Prüfungsteilnehmer auf den Erfolg der bestandenen Prüfung zurückblicken. Die Belohnung in Form einer viertägigen Angelsafari an die Mosel hatten sich die Teilnehmer redlich verdient. Mit Unterstützung und Zusammenarbeit der Royal-Fishing-Kinderhilfe wurde ein „Rundum-sorglos-Paket“ zusammengestellt, das keine Wünsche offen ließ und welches das Motto „eat-sleep-go fishing“ restlos erfüllte. Die Unterbringung mit Vollpension erfolgte im herrlich gelegenen Burg Café in Alken an der Mosel. Die Jugendlichen wurden dort von den Betreibern Heidi und Walter Kretzer und ihrem Team aufs Beste versorgt und betreut. Auch die Betreiber der beiden Angelanlagen zeigten ein großes Herz für Kinder und ermöglichten den Jugendlichen ein eindrucksvolles Angelabenteuer. Die Jungangler verbrachten aufregende Angelstunden an den Gewässern und freuten sich über viele gefangene Fische. Den jugendlichen Petrijüngern viel es sichtlich schwer, am letzten Tag die Angel aus der Hand zu legen und sich wieder für die Heimreise zu rüsten.

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